Der Antrieb für den T-Bot besteht aus 4 Motorröhren.
Die Einzelteile für den Antrieb aus PVC-U Schwimmbadrohren. Durchmesser des Rohrs 40mm, Länge 200mm, dazu eine Klebemuffe mit Aussengewinde, einen passenden Schraubdeckel und einen Klebedeckel.
Kosten: Rohr pro Meter 1,33€ Muffe 3,90€ Schraubdeckel 1,19€ Klebedeckel 0,59€
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Die Motoren habe ich in eBay gekauft, dort versteigert die Firma Bühler-Motoren selbst Restbestände und Überproduktionen. Ersteigert habe ich ein 10er Pack für 27,-€
5 Stck habe ich für mich behalten, den Rest hat mein Kollege gekauft der parallel zu mir ebenfalls einen ROV baut.
Die Motoren bekommen eine Spannung von 12V und ziehen im Leerlauf 0,4A bei 6150 Upm. Als Schraube werde ich das Lüfterrad eines Papst-Lüfters verwenden. Ob es funktioniert weiss ich nicht, jedenfalls ging der Motor ganz schön in die Knie als ich den oben gezeigten Zusammenbau ins Waschbecken gehalten habe. Er wühlt schon recht kräftig im Becken rum aber wie gesagt verringert sich die Drehzahl um die Hälfte. Nu ja, wir werden sehen.
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Der erste Schritt war, die Schraubmuffe auf das Rohr zu kleben. Hierzu habe ich "Tangit" verwendet. | |
Aus einer 3mm PVC-Platte habe ich mir eine Scheibe so rausgesägt, dass sie einigermassen saugend in das 40mm Rohr hineingepasst hat. In der Mitte ist ein Loch für die Schiffswelle. Die PVC-Scheibe soll die Welle in dem Rohr nochmal abstützen. Das Ganze ist dann mit "Stabilit Express" verklebt. | |
In dem Klebedeckel ist ebenfalls ein passendes Loch gebohrt worden um die Welle nach aussen zu führen. | |
Auch hier ist die Welle verklebt worden. | |
So schaut es dann aus, wenn die Welle aus dem Klebedeckel heraus guckt. | |
Hier ist das Motorrohr von oben zu sehen, an dieser Stelle wird dann die Schiffswelle mit der PVC-Scheibe eingesetzt. | |
Wie einen Spritzenzylinder, führt man die Welle in das Rohr ein.
(klingt irgendwie versaut :o) | |
Von der anderen Seite aus sieht das Ganze dann so aus. | |
Jetzt ist das Gestell zum Verkleben bereit. an der PVC-Scheibe habe ich ne Wurscht Kleber aussen rum gemacht sowie in den Klebedeckel. Dann wird das Gestell eingeschoben und verklebt. | |
Von der anderen Seite wird dann der Motor mit angeflanschter Welle in das Stevenrohr eingeschoben. | |
Der Motor passt genau in die Gewindemuffe hinein. | |
So sieht das dann aus wenn die Wellenanlage komplett eingebaut ist. | |
Bis jetzt hat alles prima funktioniert doch jetzt stehe ich an der Stelle wo ich vermuten muss, dass der Motor sich mitdrehen wird wenn die Schiffschraube mal an irgendwas hängen bleibt. Der Motor muss also irgendwie befestigt werden und dann noch die Frage wo hin mit den Anschlüssen. Das ist der jetzige Stand.
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Den Motor werde ich wohl durch 4 Gewindebohrungen an dem Muffensechskant mit Schrauben fixieren. Im Forum "Roboternetz" hat mir ein Kollege gesagt ich solle ein kleines Klötzchen an den Motor löten und in das Rohr eine entsprechende Nut reinfeilen, diese Idee werde ich bestimmt auch in die Tat umsetzen. Für den Kabelanschluss habe ich mir eine Kabelverschraubung besorgt, schön klein und unauffällig, diese werde ich in den Schraubdeckel einkleben, dann das Kabel durch und festschrauben. Weil ich der ganze Sache nicht traue, werde ich die Verschraubung nochmal mit Silikon abdichten. Das bekomme ich dann zur Not wieder ab wenn ich mal an den Motor muss.
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Ich habe es so gemacht wie mir jemand im Forum vorgeschlagen hat, ein Klötzchen hatte ich nicht in der Größenordnung aber eine abgezwickte M3er Schraube tat es ja auch. Löten war leider nicht also habeich zu dem guten und bewährten Sekundenkleber von Uhu zurückgeriffen. Sollte halten :o) | |
Die passende Nut in das Rohr gefräst und der Motor dreht sich nicht mehr im Gehäuse. | |
Die Kabelverschraubung von innen. | |
Die Druckwasser feste Verschraubung von aussen, Angaben laut Herstellen ist sie dicht bis 5 Bar. | |
Hier ist das zusammengebaute Motorgehäuse zu sehen. | |
Das Lüfterrad montiert auf der Stevenachse. | |
Die Kabeleinführung mit Anschluss eines flexiblen Lampenkabel 3x1mm² | |
Nach dem das Gehäuse fertig zusammengebaut und der Motor angeschlossen war kam natürlich sofort der erste Test im Waschbecken. Irgendwie schaufelt das Lüfterrad irrsinnig viel Wasser aber einen echten Vortrieb des Gehäuses konnte ich leider nicht feststellen. Ich habe den Motor mal rechts und mal links laufen lassen aber irgendwie wollte sich da echt nix bewegen. Fazit; das Lüfterrad eigent sich doch nicht als Antrieb für den T-Bot.
Beim Auseinanderbauen (nur um sicher zu gehen, dass er auch dicht ist) kam dann das große Entsetzen, das Gehäuse war von innen klatschnass, das Stevenrohr hat wohl doch nicht dichtgehalten wie der Hersteller angegeben hat. Jetzt bin ich total frustriert :o( ich werde mir wohl was ganz anderes einfallen lassen müssen. Wenn Euch was einfällt, ich bin für jeden Hinweis dankbar (Stand: 15.07.05) | |
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| Sooooo, nun hab ich das Ganze wieder auseinandergebaut und in das Stevenrohr mal mächtig Fett reingedrückt. Schon beim Abdrehen der Mutter von der Welle hab ich mir diese versaut, jetzt bekomme ich die Mutter garnicht mehr auf die Welle. :o( also muss jetzt ein Aussengewindeschneider bei, sowas hab ich natürlich nicht in der Ecke rumfliegen. Mist, wieder nen Tag ohne Erfolge. Vlt. hat ja jemand ne Idee wie ich die Mutter wieder auf die Welle bekomme ohne an das andere Ende der Welle zu kommen. (Stand: 21.07.05) | |
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| Um das Problem mit der Welle zu lösen habe ich einen Aussengewindeschneider M4 besorgt und habe zuerst einmal das Gewinde auf der Welle neu geschnitten, danach habe ich zwei Löcher in die Achse gebohrt um diese mit einem Stahdraht (1,5mm) den ich da durch stecken kann, festzuhalten. Geht ganz gut, ist ja auch leider die einzige Möglichkeit die Welle festzuhalten da man ja von innen nicht mehr dran kommt. | |
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Ich habe mal eine kleine Skizze gemacht, die Details kommen bei meiner Sony Digicam nicht so gut raus, vor allem auch weil die Achse voller Fett ist. Erst den Dorn in das hintere Loch stecken und die Mutter bis zum Dorn draufdrehen, dann den Dorn umsetzen und die Mutter weiter drehen. | |
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Nun habe ich um den Antrieb nochmal zu testen einen Thruster um die Schraube gebaut, dieser besteht aus einem 8cm langen PVC-Rohr mit 90mm Durchmesser. Ich habe zum Befestigen 4 Gewinde M5 in das 90er geschnitten und die Thrusterhülle mit 4 Schrauben am Motorgehäuse festgeklemmt. Bevor ich da noch 4 kleine Zentriebohrungen ansetze muss das zum Test erst mal so halten. | |
So schauts nun von vorne aus *froi* | |
Der Waschbeckentest hats gebracht, Das Rohr bewegt sich ziemlich kräftig in Schubrichtung, seit dem Fetten der Achse ist das Ganze auch viel leiser geworden. So gefällt mir der Antrieb und ich denke ich werde die anderen genauso aufbauen. | |
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