Das Technikrohr wird später die Kamera und die Steuerungselektronik beinhalten, einen Akku mit 12V 1,2Ah wird zur Pufferung und als Auftauchreserve mit eingebaut. Die eigentliche Stromversorgung wird per Kabel von Land aus an den T-Bot weitergeleitet. Mehr zur Elektronik findet Ihr im Bereich "Elektronik"
Das T-Bot Technikrohr: Länge ca. 700mm, Durchmesser 110mm (DN110), Material PP-H
PP-H ist das falsche Material, es lässt sich nur schweissen und nicht kleben. Am besten funktioniert das Ganze mit dem orangefarbenem KT-Rohr aus PVC-U.
Kosten 4,76€ | |
Der passende Deckel zum Rohr.
Kosten 1,39€ | |
Nochmal der Deckel.
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Hier sind bereits die Oberteile der Kofferschnappverschlüsse (goiles Wort :o)) auf dem Deckel verschraubt. | |
Die Schnappverschlüsse sind aus Messing und sollten nicht gleich anfangen zu rosten.
Kosten 1,76€ | |
Das Zusammenstecken der Teile war schon ein richtiger Erfolg, dann kam das Kleben. Ein riesen Reinfall :o( wer weiss schon, dass PP-H sich nicht kleben lässt? Ich hab alles versucht um die blööde Muffe an das Rohr zu kleben, nach dem Trocknen lies sich der Kleber wie Tesafilm wieder abziehen. Recherchen in Google haben mir dann die Erleuchtung gebracht. Ich hatte das falsche Rohr gekauft, also wieder ab in den Baumarkt und das orangefarbene KT-Rohr gekauft, es ist aus PVC-U und lässt sich mit Kunststoffklebern wie "Tangit" und "Stabilit Express" prima verkleben. Also wieder die Schnappverschlüsse runter und auf den neuen Deckel geschraubt.
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So habe ich die Verschlüsse nochmal an den neuen Deckel geklebt und die ganze Fläche mit "Stabilit Express" abgedeckt.
Mit eingeklebt, die 9-polige Buchse für den Kabelanschluss. | |
Der Stabilit Epress hat sich beim Schwimmbadtest etwas weiss gefärbt. Um eine Grösstmögliche Dichtigkeit zu erreichen musste an dem Deckel nochmal ein O-Dichtring angebracht werden. Diesen habe ich von einem LKW Ölfilter aus einer Werkstatt bekommen. Die Schnapper sind verschraubt und verklebt. | |
Hier ist nochmal der Deckel von innen zu sehen, die Schrauben der Schnappverschlüsse sind schön dick eingebettet in Stabilit. Ebenso die Buchse. | |
Das Technikrohr in seiner ganzen Pracht mit angeklebter Muffe und beidseitig eingesetzten Deckeln. | |
Damit die Kamera auch aus dem Rohr herausschauen kann muss ja vorne eine Acrylglasscheibe eingesetzt werden. Das Acryl hab ich ebenfalls in eBay ersteigert, die Kosten für eine 400x500 mm grosse Platte in der Stärke 10mm haben 12,50 Euro betragen. Nun musste nur noch eine Scheibe in der Grösse 100m im Durchmesser geschnitten werden, am besten ging das mit einer Laubsäge. Die Scheibe muss einigermassen saugend in den Deckel reinpassen. Dann den Deckel noch mit einem Loch versehen, ich habe 60mm gewählt, ausreichend für die Kamera und den verbelibenden Rand um die Scheibe festzuschrauben.
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Um die Scheibe zu befestigen habe ich sie in den Deckel gelegt und mit Klebeband fixiert, dann von innen 8 6mm Löcher durch die Scheibe und den Deckel gebohrt. Ein paar M6er Schrauben mit U-Scheiben innen und aussem verschrauben dann die Scheibe mit dem Deckel. | |
Damit das Ganze auch schön dicht wird habe ich zwischen die Scheibe und den Deckel einen 2-K Dichtungskleber gemacht bevor ich die Schrauben eingesetzt und festgeknallt hab. Jetzt kamen mir Zweifel ob das Wasser vielleicht doch durch die Gewindeschrauben in das Gehäuse eindringen könnte, also habe ich von innen reichlichst von dem 2K-Dichtkleber um alle Schrauben gebabbt. | |
Der eingeklebte Deckel in dem Technikrohr. | |
Hier ist das fertige Technikrohr zu sehen. Eine Nacht lang hat es für einen Dichtigkeitstest im Schwimmbad in 5m Tiefe gelegen. Gefüllt mit 6 Bleigelakkus wog es schon eine ganze Menge, trotzdem war der Auftrieb kollosal und das Rohr musst mit einem Tauchergürtel beschwert werden.
Ergebnis der ganzen Aktion war, dass kurz unter dem Rand des Deckels ein bisschen Feuchtigkeit war. Genau aus dem Grund hat das Rohr jetzt noch den O-Ring bekommen. Die zweite Dichtung in der Muffe hat aber das Ganze schön dicht gehalten, das Rohr war furztrocken innen :o)) | |
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| Das zweite Technikrohr beinhaltet nur die Stromversorgung mit drei 12V Akkus 1,2Ah. Dieses Rohr (Akkurohr) wird soweit wie möglich unten an den T-Bot gebaut um den Schwerpunkt zu bestimmen. Für das Akkurohr habe ich ein 50cm langes PVC-Rohr mit einem Durchmesser von 75mm gekauft. Auf gut Glück habe ich dieses Maß gewählt, hatte keine Ahnung wie gross die Akkus sind als ich im Teichshop stand. | |
Die Akkus werden am einen Ende durch die Schraubmuffe eingeschoben. | |
Hollaaaaa, es passt !!, die Akkus dürften keinen Millimeter größer sein. | |
Das ist die Schraubmuffe, wieder mit "Tangit" auf das Rohr geklebt. | |
Es passen genau 3 Akkus in die Röhre oder 2 Akkus und ein bisschen Elekronik. Weiss noch nicht genau wie ich es machen soll. Jedenfalls habe ich das Material für zwei dieser Akkuröhren hier liegen, es sollte also nichts schiefgehen. | |
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| Damit ich die Akkus auch nacher noch aus dem Rohr bekomme werde ich wohl mit 2 Gewindestäben und ein paar PVC-Platten eine Gerüst bauen. Die Akkus werden dann zu einem kompakten Paket verschraubt und am Stück in das Rohr geschoben. | |
So sieht der Akku-Einschub aus wenn alle drei Akkus miteinander verbunden sind, als Material wurden zwei kleine PVC-Plättchen und zwei M4er Gewindestangen verwendet.
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Schön mit dem Schlüssel angezogen bis sich die PVC-Platten nur ganz leicht biegen, das ganze Gerüst wirkt bombenfest.
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Die andere Seite des Einschubs.
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Das sieht doch schon mal net schlecht aus.
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Der Einschub komplett im Rohr, nur noch die Gewindestangen entsprechend kürzen und am Ende noch eine Platte anschrauben.
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Als Stecker habe ich eine von meinen unzähligen D-Sub Steckern verwendet, die 5 Pin-Reihe als GND zusammengelegt und die 4 Pin-Reihe als Plus, so sollte der Stecker seine 3A aushalten.
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Auf der Rückseite noch einen 100µF Elko und einen 100nF Kondensator zwischen Plus und Minus gelötet.
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Anschlussdrähte dran und zwei Löcher reingebohrt um die Platte auch noch an dem Gerüst zu befestigen.
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Nun das Ganze in das Akkurohr reingeschoben und die Gewindestäbe noch ein Stück länger gelassen. An den beiden Gewindestabenden soll noch ein Streifen Alu (5x1cm) als Zuggriff angeschraubt werden.
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Damit alles passt, schnell noch die Ecken angeschrägt.
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Soooo, der neue Deckel ist soweit vorbereitet, ich habe mich für Verschraubungen entschieden als ich versuchte in den Stecker die 7 Steckkontakte mit angelöteten Kabeln unterzubringen, nahezu unmöglich das hinzubekommen. Vlt. werde ich das irgendwann mal später wieder versuchen. Aus dem alten Deckel habe ich die Schnappverschlüsse nicht mehr rausbekommen also wieder in den Baumarkt und neue Verschlüsse gekauft.
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Damit das Ganze auch ordentlicher aussieht wie der alte Deckel habe ich mich entschieden den Deckel nach der Montage der Winkel und Verschraubungen mit Epoxydharz auszugiessen. So sollte das Ganze dann auch Dicht sein.
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Zuerst habe ich nur soviel Harz da rein gegossen bis die Muttern der Verschraubung eben waren. Dann hat sich das Epoxydharz vom Rand gelöst und ich habe in die Verschraubungen ein Stück Kabel reingesteckt und das Ganze nochmal mit einer flüssigeren Mischung ausgegossen.
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Nun ist alles schön dick in Harz eingegossen.
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Und wieder hat sich das Epoxydharz vom Rand des Deckels gelöst, hab lange überlegt bis mir die Erleuchtung kam, Der Deckel hat sich durch die Wärme die beim abbinden des Harzes entwickelt, ausgedehnt und da das Epoxyd schon zu festwar löste es sich vom Rand ab. :o(( Ich werde also noch die entstandene Lücke die sich bis auf den Boden hinzieht noch mit etwas anderem ausfüllen müssen. Hauptsache es sieht von aussen tadellos aus.
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